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Bibliothèque d'études

Neurologie · 2007

Vibrationstraining in der Rehabilitation von Gang- und Gleichgewichtsstörungen

Haas, C. T., S. Turbanski, and D. Schmidtbleicher. "Vibrationstraining in der Rehabilitation von Gang-und Gleichgewichtsstörungen." focus neurogeriatrie 1.3 (2007): 18-19.

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Résumé en texte intégral

Störungen der Gehfähigkeit und der posturalen Kontrolle sind weit verbreitete Charakteristika verschiedener Traumata wie zum Beispiel Schädel-Hirn-Traumata, spinalen Läsionen etc. und ebenso kennzeichnend für zahlreiche neurodegenerative Erkrankungen wie M. Parkinson, MS, ALS etc. Die Folgen motorischer Pathologien sind vielfältig und bewirken meist ein erhöhtes Sturzrisiko, führen zu Einschränkung in der Mobilität sowie im Falle einer Chronifizierung zur Entstehung eines physio-psycho-sozialen Teufelskreises. Aus trainingswissenschaftlicher und sportmedizinischer Sicht stellt vor allem die Reduktion der alltäglichen Trainingsreize ein zentrales bionegatives Kriterium dar. So können bereits relativ kurze Inaktivitätsphasen nachhaltige biochemische, neuronale und muskuläre Dysfunktionen bewirken. In Immobilisationsstudien wurde deutlich, dass sich die Proteinbiosynthese innerhalb eines Inaktivitätszeitraums von sieben bis 14 Tagen um 50 bis 60 Prozent reduziert. Mit diesen biochemischen Modifikationen sind auch strukturelle und morphologische Veränderungen gekoppelt. Bei ausreichend langer Inaktivität degenerieren zentrale und periphere neuronale Netzwerke, wodurch die Möglichkeiten der muskulären Ansteuerung nachhaltig reduziert werden.

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