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Anwendungsbereiche

Orthopädie

Die reflektorische Antwort auf unvorhersehbare Reize erreicht Muskelketten, die willkürlich kaum ansteuerbar sind. Das macht die Therapie in der konservativen Orthopädie und in der Nachbehandlung besonders wertvoll.

Indikationen

  • 01Chronischer Rückenschmerz
  • 02Bandscheibenbeschwerden
  • 03Arthrose von Knie und Hüfte
  • 04Endoprothesen-Nachbehandlung
  • 05Osteoporose
  • 06Sprunggelenksinstabilität

Therapieziele

  • Reflektorische Aktivierung der Tiefenmuskulatur
  • Schmerzreduktion
  • Verbesserte Propriozeption und Stabilität
  • Positive Effekte auf den Knochenstoffwechsel

Wirkprinzip

Gezielte Schmerzreduktion und Mobilitätsförderung.

srt zeptoring® unterstützt die nachhaltige Reduktion von Rückenschmerzen und fördert die Mobilität bei orthopädischen Beschwerden – von chronischen Schmerzen über Endoprothetik und Frakturen bis zur Osteoporose.

Fehlhaltungen, einseitige Belastungen und vor allem monotone Haltungen zeigen sich häufig als schmerzhafte Verspannungen. Die gezielte Anwendung stärkt schwache Strukturen, lockert verspannte Muskulatur und reduziert Rückenschmerzen nachhaltig – mit wenigen Minuten Anwendung pro Tag.

Die Lockerung der verspannten Rückenmuskulatur ist der erste und entscheidende Schritt: Erst der schmerzfreie Rücken ermöglicht weitere Übungen, die die Muskulatur dauerhaft aufbauen und kräftigen. Für beide Zielsetzungen eignet sich srt zeptoring® hervorragend – bei sehr geringem Zeitaufwand.

Klinische Evidenz

In zahlreichen Studien und wissenschaftlichen Veröffentlichungen untersucht.

Qualität made in Germany

Höchste Standards in Präzision und Zuverlässigkeit für optimale Therapieergebnisse.

36 Therapieprogramme

Vielseitig einsetzbar – eine Lösung für nahezu alle orthopädischen Behandlungsbedarfe.

Anwendung des srt zeptoring® in der orthopädischen Therapie

SRT ZEPTORING®

Tiefenmuskulatur, Gleichgewicht und zentrale Regelkreise – gleichzeitig aktiviert.

Therapieziele bei orthopädischen Erkrankungen

Die gezielte Stimulation unvorhersehbarer Reize fördert messbar:

  • Schmerzreduktion
  • Mobilisation
  • Muskelaufbau
  • Muskelfunktionssteigerung
  • Propriozeption & Balance
  • Koordination
  • Verbesserte Beweglichkeit
  • Durchblutungssteigerung
Training auf dem srt zeptoring® zur Stabilisierung von Rücken und Gelenken

Klinisch eingesetzt bei

  • Osteoporose
  • Muskuläre Dysbalance
  • Frakturen
  • Rupturen
  • Hüftprothesen
  • Knieprothesen
  • Bandplastik
  • Arthrose

Indikationen im Detail

Was in der Anwendung passiert – Indikation für Indikation.

01

Arthrose

Verschleiß im Bereich der Fuß-, Knie- oder Hüftgelenke kann verschiedene Ursachen haben: langdauernde Überlastung durch Übergewicht oder Arbeit, Fehlstellungen, posttraumatische, genetische oder Stoffwechselursachen. In allen Fällen kommt es zu verstärktem Knorpelabrieb in den Gelenkflächen und zu Umbauprozessen im subchondralen Knochen.

Solange noch keine großflächigen Knorpelschäden vorliegen, kann die stochastische Resonanztherapie die Behandlung ergänzen – etwa als Bewegungsreiz bei gleichzeitig bestehender Osteoporose. Art und Umfang legt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt fest.

Beobachtete Wirkungen im Vergleich zu konventioneller Therapie

  • Rückläufige Schmerzen
  • Verbesserte Gehleistung

Quelle: Prof. Dr. rer. nat. Stefan Dalichau, Institut für angewandte Prävention und Leistungsdiagnostik, BG Unfall-Ambulanz und Reha-Zentrum am Airport Bremen: „Vibrationstraining in der Therapie unter besonderer Berücksichtigung der Stochastischen Resonanz“ (Anwendungsbeobachtungen).

02

Chronische Kopf-, Nacken- und Rückenbeschwerden bei muskulärer Dysbalance

Die unvorhersehbaren Reize lösen unwillkürliche Muskelaktivierungen aus und sprechen das Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen an. In Anwendungsbeobachtungen wird eine Schmerzreduktion beschrieben; eine Kombination mit Wärmetherapie ist denkbar.

Durch die Stimulierung der Rezeptorsysteme werden reflektorische Aktivierungen hervorgerufen; nervale Zellverbände werden unabhängig von der Willkürmotorik trainiert. Die Unvorhersehbarkeit der Bewegungen erzeugt zudem eine hohe Kleinhirnaktivität, die Bewegungssicherheit und das Timing von Bewegungsabläufen verbessert.

Beobachtete Wirkungen im Vergleich zu konventioneller Therapie

  • Deutliche Schmerzreduktion
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung
  • Generierung unwillkürlicher muskulärer Aktivierungen
  • Optimierung des unbewussten Zusammenspiels verschiedener Muskelgruppen
  • Vermeidung von Folgeschäden

Quelle: Prof. Dr. rer. nat. Stefan Dalichau, Institut für angewandte Prävention und Leistungsdiagnostik, BG Unfall-Ambulanz und Reha-Zentrum am Airport Bremen: „Vibrationstraining in der Therapie unter besonderer Berücksichtigung der Stochastischen Resonanz“ (Anwendungsbeobachtungen).

03

Frakturen

Eingesetzt wird die Therapie unter anderem bei Hüft-, Schenkelhals-, Unterschenkel- und Fußfrakturen sowie bei Kniegelenks- und Patellafrakturen.

Voraussetzung sind Vollbelastung und eine vorhandene Kallusbildung. Die mechanischen Reize sollen die Knochenbildung anregen und die Muskelsteuerung trainieren; in Anwendungsbeobachtungen wird ein günstigerer Verlauf beschrieben.

Bei längerfristiger Anwendung kann sie auch Knochenstoffwechsel und Gangsicherheit älterer Menschen unterstützen.

Beobachtete Wirkungen im Vergleich zu konventioneller Therapie

  • Aktivierung der Osteoblastentätigkeit
  • Unterstützung des Heilungsverlaufs

Quelle: Prof. Dr. rer. nat. Stefan Dalichau, Institut für angewandte Prävention und Leistungsdiagnostik, BG Unfall-Ambulanz und Reha-Zentrum am Airport Bremen: „Vibrationstraining in der Therapie unter besonderer Berücksichtigung der Stochastischen Resonanz“ (Anwendungsbeobachtungen).

04

Rupturen

Die Therapie verfolgt hier drei Ziele: Verbesserung der Bewegungsfunktionen durch Mobilisierung im Kapsel-Band-Apparat, „Einschleifmechanismen“ am Rand des resezierten Meniskusknorpels sowie Stärkung und Regeneration des meist traumatisch veränderten Gelenkknorpels im Bereich der Läsion.

Die stochastische Resonanztherapie kann die Rehabilitation nach der Operation ergänzen. Durchgeführt wird sie über vier Wochen zwei- bis dreimal pro Woche; ab der zweiten Woche können die ersten Zyklen querstehend auf den Standflächen erfolgen.

Der Start ist bereits wenige Tage nach der Operation möglich – naturgemäß mit geringster Intensität und gebeugter Kniestellung (mehr als 10–15°). Je nach Lokalisation der Ruptur wird so variiert, dass die Therapie schmerzfrei bleibt; die Intensität kann anschließend gesteigert werden. Insgesamt wird eine deutliche Verkürzung des Heilverlaufs erreicht.

Beobachtete Wirkungen im Vergleich zu konventioneller Therapie

  • Verbesserung der Gleichgewichtsregulation
  • Schnellere muskuläre Aktivierbarkeit
  • Verbesserte Verarbeitung sensorischer Signale
  • Erhöhung des willkürlichen Aktivierungspotenzials
  • Erhöhung der Bewegungssicherheit
  • Verbesserung des Gangmusters
35%

besseres Gleichgewicht (medial/lateral)

43%

besseres Gleichgewicht (anterior/posterior)

Quelle: Prof. Dr. rer. nat. Stefan Dalichau, Institut für angewandte Prävention und Leistungsdiagnostik, BG Unfall-Ambulanz und Reha-Zentrum am Airport Bremen: „Vibrationstraining in der Therapie unter besonderer Berücksichtigung der Stochastischen Resonanz“ (Anwendungsbeobachtungen).

05

Hüft- und Knieprothesen

Hüftendoprothesen werden bei schmerzhafter Coxarthrose sowie bei traumatischen, osteoporotischen oder tumorösen Frakturen implantiert; Knieendoprothesen bei Arthrosen, Frakturen oder Tumoren. Die stochastische Resonanztherapie kommt sowohl bei zementierten als auch bei zementfreien Prothesen zur Anwendung.

Die mechanischen Reize sollen die Knochenbildung anregen – auch bei einer gleichzeitig bestehenden Osteoporose. Wichtig sind schmerzfreie Anwendung und regelmäßige Röntgenkontrollen.

Bei zementierten Prothesen kann etwa 14 Tage nach der Operation begonnen werden – mit sehr niedriger Intensität und langsamer Steigerung über sechs Wochen, danach einmal wöchentlich für weitere sechs Wochen. Bei zementfreien Prothesen beginnt die Therapie üblicherweise fünf bis sechs Wochen nach der Operation, ebenfalls schwach und mit langsamer Steigerung auf mittlere Intensität.

Beobachtete Wirkungen im Vergleich zu konventioneller Therapie

  • Anregung der Knochenneubildung
  • Reduzierung begleitender Osteoporose

Quelle: Prof. Dr. rer. nat. Stefan Dalichau, Institut für angewandte Prävention und Leistungsdiagnostik, BG Unfall-Ambulanz und Reha-Zentrum am Airport Bremen: „Vibrationstraining in der Therapie unter besonderer Berücksichtigung der Stochastischen Resonanz“ (Anwendungsbeobachtungen).

06

Osteoporose

Die stochastische Resonanztherapie ist ein wesentlicher Bestandteil der vom behandelnden Arzt bestimmten Gesamttherapie, die auch Maßnahmen gegen häufige Begleiterkrankungen wie inaktivitätsbedingte Muskelatrophien im Stammbereich einbezieht.

Die mechanischen Reize sollen die Knochenbildung anregen und die Rumpfmuskulatur trainieren. Voraussetzung sind Wirbelsäulen-Röntgen und Knochendichtemessung; Veränderungen der Knochendichte sind frühestens nach etwa 6 bis 12 Monaten messbar.

Beobachtete Wirkungen im Vergleich zu konventioneller Therapie

  • Anregung von Knochenstoffwechsel und Festigkeit
  • Veränderung der Knochenstruktur durch mehrdimensionale mechanische Reizung
  • Erhöhung der Bewegungssicherheit und Reduktion des Sturzrisikos
  • Reflexauslösung durch neuromuskuläre Reizung
  • Verbesserung der Gleichgewichtsregulation
  • Verbesserung des Gangmusters
  • Verringerung des Frakturrisikos
390%

höheres Knochenwachstum

Quelle: Prof. Dr. rer. nat. Stefan Dalichau, Institut für angewandte Prävention und Leistungsdiagnostik, BG Unfall-Ambulanz und Reha-Zentrum am Airport Bremen: „Vibrationstraining in der Therapie unter besonderer Berücksichtigung der Stochastischen Resonanz“ (Anwendungsbeobachtungen).

07

Bandplastik

Die Anwendung soll Beweglichkeit und Belastbarkeit nach der Operation schrittweise trainieren und kann so die Rehabilitation unterstützen.

Belastungsstabilität ist rund sechs Wochen postoperativ zu erwarten. Da die Bänder im normalen Stand nicht unter wesentlicher Spannung stehen, kann bereits drei Wochen nach der Operation begonnen werden – zwei- bis dreimal wöchentlich mit schwacher Intensität. Die betroffene Seite kann zu Beginn teilbelastet werden; ab der siebten Woche können der erste und zweite Zyklus in Querstellung auf den Standflächen erfolgen.

Beobachtete Wirkungen im Vergleich zu konventioneller Therapie

  • Stärkung des Sehnengewebes
  • Unterstützung der Rehabilitation

Quelle: Prof. Dr. rer. nat. Stefan Dalichau, Institut für angewandte Prävention und Leistungsdiagnostik, BG Unfall-Ambulanz und Reha-Zentrum am Airport Bremen: „Vibrationstraining in der Therapie unter besonderer Berücksichtigung der Stochastischen Resonanz“ (Anwendungsbeobachtungen).

KI-generiertes Bild

Erfahrungsbericht

Wenn Patienten ihrem Körper wieder vertrauen

Ich arbeite seit vielen Jahren in der Orthopädie und sehe täglich Patientinnen und Patienten mit komplexen muskuloskelettalen Beschwerden: Arthrose, chronische Rückenschmerzen, Instabilitäten nach Operationen, lange Leidensgeschichten. Ich kenne die Möglichkeiten klassischer orthopädischer Therapie gut und weiß, wie wichtig gezielte Mobilisation, Kräftigung und strukturierte Rehabilitation sind.

Und trotzdem gibt es diesen Punkt, an dem klar wird: Symptome lassen sich lindern, aber funktionelle Stabilität stellt sich nicht dauerhaft ein. Besonders nach endoprothetischen Eingriffen oder bei degenerativen Veränderungen sind Patienten zwar schmerzärmer, vertrauen ihrem Körper aber nicht wirklich. Bewegungen bleiben unsicher, Gangbilder kompensiert, Schonhaltungen bestehen fort.

Als wir uns erstmals mit srt zeptoring® beschäftigt haben, ging es uns nicht um ein weiteres Gerät, sondern um eine Frage aus dem Praxisalltag: Wie können wir das neuromuskuläre System so ansprechen, dass Stabilität nicht nur trainiert, sondern tatsächlich integriert wird?

Die stochastische Resonanztherapie setzt dort an, wo viele orthopädische Ansätze enden – bei der neuronalen Steuerung von Bewegung. Multidimensionale, zufällige Bewegungsimpulse aktivieren Tiefenmuskulatur, Gleichgewichtssystem und zentrale Regelkreise gleichzeitig. Für unsere Patienten bedeutet das: wenige Minuten auf dem Gerät, ohne aktive Belastung, ohne Schmerz – und dennoch ein intensiver Reiz für das gesamte Stabilitätssystem.

Was uns früh aufgefallen ist: Patienten steigen vom Gerät und beschreiben nicht einfach weniger Schmerz, sondern ein anderes Körpergefühl. Mehr Sicherheit, mehr Kontrolle, ein stabileres Stehen und Gehen. Gerade postoperativ gewinnen sie schneller Vertrauen in ihre Bewegungen zurück, die Gangstabilität verbessert sich messbar, kompensatorische Muster nehmen ab.

Auch bei degenerativen Beschwerdebildern wie Arthrose zeigt sich ein klarer Effekt – nicht, weil die Erkrankung verschwindet, sondern weil die neuromuskuläre Kontrolle zunimmt: Gelenke werden besser geführt, Belastungen gleichmäßiger verteilt, Schonhaltungen reduziert. Für viele Patienten ist das der Unterschied zwischen kurzfristiger Erleichterung und nachhaltiger Funktionsverbesserung.

Mittlerweile ist srt zeptoring® fest in unseren orthopädischen Behandlungsalltag integriert: zeiteffizient, gut strukturierbar, für Patienten aller Altersgruppen geeignet – und eine sinnvolle Ergänzung klassischer Maßnahmen, ohne sie zu ersetzen. Therapie wird dadurch nicht komplizierter, sondern klarer.

Ulf KukielskiDiplom-Sportwissenschaftler, Leiter Medizinische Trainingstherapie

Häufige Fragen

Orthopädie & stochastische Resonanz

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Wie hilft srt zeptoring® bei chronischen Rückenschmerzen?

Die unrhythmischen Bewegungsimpulse lockern verspannte Rückenmuskulatur und erhöhen über die Freisetzung neurotropher Substanzen das willkürliche muskuläre Aktivierungspotenzial. Der schmerzärmere Rücken ermöglicht anschließend gezieltes Kräftigungstraining – bereits wenige Minuten Anwendung pro Tag genügen.

Für welche orthopädischen Indikationen wird srt zeptoring® eingesetzt?

Klinisch eingesetzt wird die Therapie unter anderem bei Arthrose, muskulärer Dysbalance mit Kopf-, Nacken- und Rückenbeschwerden, Frakturen, Rupturen, Hüft- und Knieprothesen, Bandplastiken und Osteoporose.

Wann kann nach einer Operation mit der Therapie begonnen werden?

Das hängt vom Eingriff ab und wird ärztlich festgelegt: bei Rupturen wenige Tage postoperativ mit geringster Intensität, bei Bandplastiken nach etwa drei Wochen, bei zementierten Prothesen nach rund 14 Tagen, bei zementfreien Prothesen nach fünf bis sechs Wochen. Die Intensität wird immer langsam gesteigert und bleibt schmerzfrei.

Wirkt die Therapie auch auf den Knochen – etwa bei Osteoporose?

Die mechanischen Reize sollen die Knochenbildung anregen und Gleichgewicht sowie Gangsicherheit trainieren. In Anwendungsbeobachtungen wurde im Vergleich zu Sinusschwingungen ein höheres Knochenwachstum beschrieben. Veränderungen der Knochendichte sind frühestens nach 6 bis 12 Monaten messbar.

Medizinprodukt. Anwendung nach ärztlicher Rücksprache. Die dargestellten Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung.