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Anwendungsbereiche

Pädiatrie

Kinder erleben die Therapie als Balancespiel. Genau das macht sie wirksam: hohe Aufmerksamkeit bei kurzer Anwendungsdauer und ohne Überlastung wachsender Strukturen.

Indikationen

  • 01Infantile Zerebralparese
  • 02Koordinationsstörungen
  • 03Muskuläre Hypotonie
  • 04Haltungsschwäche
  • 05Entwicklungsverzögerungen

Therapieziele

  • Bessere Rumpfkontrolle und Standstabilität
  • Höhere Therapiemotivation durch spielerischen Zugang
  • Förderung des motorischen Lernens

Wirkprinzip

Der Motor für die motorische Entwicklung von Kindern.

Die neuromuskuläre Entwicklung in der Kindheit lebt von viel Bewegung – Bewegung, die Schritt für Schritt komplexer und präziser wird. Entscheidend sind dabei sehr viele Wiederholungen. Kinder mit neuromuskulären Defiziten schaffen diese Anzahl aus eigener Kraft nicht.

Genau hier fördert srt zeptoring® die natürliche Entwicklung: Die unvorhersehbaren Bewegungsimpulse lösen reflektorische Aktivierungen aus, ohne dass das Kind Bewegungen bewusst ausführen oder korrigieren muss. Seit über 15 Jahren entstehen in enger Zusammenarbeit mit Kindertherapie-Zentren und internationaler Forschung Therapieprogramme, die exakt auf Kinder und Kleinkinder abgestimmt sind.

Nicht nur die neurologische Seite muss trainiert werden – durch mangelnde Bewegung ist auch die Muskulatur selbst häufig zu schwach. Ein ganzheitliches Konzept beinhaltet daher immer den Muskelaufbau: srt zeptoring® sorgt in sehr kurzer Zeit für eine hohe muskuläre Ausbelastung; Muskelfunktion und Leistungsfähigkeit steigen.

Klinische Evidenz

Bewährte Wirksamkeit durch zahlreiche Studien und wissenschaftliche Veröffentlichungen belegt.

Qualität made in Germany

Höchste Standards in Präzision und Zuverlässigkeit für optimale Therapieergebnisse.

36 Therapieprogramme

Vielseitig einsetzbar – eine Lösung für nahezu alle pädiatrischen Behandlungsbedarfe.

Kind trainiert sicher am Haltegriff des srt zeptoring® in der Kindertherapie

SRT ZEPTORING®

Viele Wiederholungen ohne Leistungsdruck – Bewegung entsteht, statt erklärt zu werden.

Ziele der Therapie bei Kindern und Jugendlichen

Neuromuskuläre Stimulation und Muskelaufbau greifen ineinander – daraus entsteht eine Vielzahl verbundener Therapieeffekte:

  • Unterstützung der kognitiven Entwicklung des Gehirns durch neuromuskuläre Aktivität
  • Training von Gleichgewicht und Wahrnehmung
  • Detonisierung & Spastikreduktion
  • Verbesserung der Koordination
  • Dehnung & Kontrakturreduktion
  • Muskelaufbau & Muskelfunktion
  • Rumpfkontrolle & Körperhaltung
Neuronale Netzwerke als Grundlage motorischer Entwicklung bei Kindern

Klinisch eingesetzt bei

  • Hyperaktivität
  • Emotionale/kognitive Defizite
  • Autismus
  • Schädel-Hirn-Trauma / Paresen
  • ICP Spastik
  • ICP Athetose
  • Sensomotorisches Training

Indikationen im Detail

Was in der Anwendung passiert – Indikation für Indikation.

01

Hyperaktivität

Die stochastische Resonanztherapie wirkt bei Hyperaktivität überwiegend durch die Freisetzung neurotropher Substanzen, wodurch sich die Plastizität des Gehirns positiv verändert. Die Besonderheit liegt darin, dass der Regelmechanismus des Gehirnstoffwechsels durch freigesetztes körpereigenes Dopamin angeregt und die neuronale Signalübertragung verbessert wird.

Das Programm kann im Spektrum ADHS und Autismus sowie bei Entwicklungsverzögerungen oder Verhaltensauffälligkeiten angewendet werden, wenn das Verhalten des Kindes durch Hyperaktivität geprägt ist.

Beobachtete Wirkungen im Vergleich zu konventioneller Therapie

  • Verbesserte neuronale Signalübertragung
  • Ruhigere Verhaltensregulation
  • Bessere Konzentrationsfähigkeit

02

Emotionale und kognitive Defizite

Die Wirkung entsteht einerseits über die Stimulation kortikaler und subkortikaler neuronaler Netzwerke, andererseits über die Freisetzung neurotropher Substanzen. Die stochastische Resonanztherapie wird deshalb in die medizinisch-therapeutische Behandlung emotionaler und kognitiver Defizite einbezogen, speziell bei Diagnosen im ADHS-Spektrum.

Durch das Programm „Emotionale/Kognitive Defizite“ können bei Integration in die medizinisch-therapeutische Behandlung erhebliche Effekte im Bereich Sprachstörungen, Konzentration, Erinnerung, Lernvermögen und Selbstvertrauen sowie in der motorischen Koordination erzielt werden.

Beobachtete Wirkungen im Vergleich zu konventioneller Therapie

  • Verbesserte Konzentration und Erinnerung
  • Fortschritte bei Sprachstörungen
  • Mehr Selbstvertrauen
  • Bessere motorische Koordination

03

Autismus

Bei Autismus wirkt die stochastische Resonanztherapie vermutlich durch die Freisetzung neurotropher Substanzen, wodurch sich die Plastizität des Gehirns – speziell im Bereich der Basalganglien – positiv verändert. Der Regelmechanismus des Gehirnstoffwechsels wird durch körpereigenes Dopamin angeregt, die neuronale Signalübertragung verbessert.

Die Therapie sollte in eine begleitende medizinisch-therapeutische Behandlung einbezogen werden, durch die der Patient im sozialen und motorischen Bereich therapiert wird.

Beobachtete Wirkungen im Vergleich zu konventioneller Therapie

  • Minderung emotionaler Störungen und Aggressivität
  • Weniger psychomotorische Überreizbarkeit
  • Nächtliches Durchschlafen
  • Besseres Konzentrations- und Sprachvermögen
  • Verbesserte Muskeltonusregulation und Bewegungspräzision

04

Schädel-Hirn-Trauma und Paresen

Hier wirkt die stochastische Resonanztherapie durch die Reizung der Rezeptorsysteme und die dadurch hervorgerufenen reflektorischen muskulären Aktivierungen. Gleichzeitig erfolgt eine Reaktivierung des Cerebellums, wodurch neuroplastische Prozesse angeregt werden.

Das Programm wird bei Kindern mit zentralen sowie mit peripheren Störungen des Nervensystems angewendet. Bei schlaffen oder spastischen Lähmungen hat sich in der Praxis die abwechselnde Anwendung mit den Programmen „ICP Spastik“ und „ICP Athetose“ bewährt.

Beobachtete Wirkungen im Vergleich zu konventioneller Therapie

  • Reflektorische muskuläre Aktivierung
  • Anregung neuroplastischer Prozesse
  • Verbesserte Willkürmotorik

05

Infantile Zerebralparese – Spastik

Bei der infantilen Zerebralparese mit Spastik wirkt die stochastische Resonanztherapie über die mehrdimensionale Stimulation im Striatum-Bereich des Gehirns, in dem die Plastizität verbessert wird.

Die Therapie sollte einer begleitenden medizinisch-therapeutischen Behandlung vorangestellt werden, um danach zum Gangtraining und zu weiteren Übungen des Erlernens von Aktivitäten des täglichen Lebens überzugehen.

Beobachtete Wirkungen im Vergleich zu konventioneller Therapie

  • Detonisierung der Muskulatur
  • Verbesserte Plastizität im Striatum
  • Bessere Voraussetzungen für Gangtraining

06

Infantile Zerebralparese – Athetose

Auch bei der Athetose wirkt die Therapie über die mehrdimensionale Stimulation im Striatum-Bereich des Gehirns und die dort verbesserte Plastizität.

Das Programm „Athetose“ wird bei Patienten mit entwicklungsgehemmter Psychomotorik, Muskelhypotonie oder wechselndem Muskeltonus angewendet, ebenso bei Athetose oder Ataxie. Anschließend folgen Gangtraining und Übungen zu Aktivitäten des täglichen Lebens.

Beobachtete Wirkungen im Vergleich zu konventioneller Therapie

  • Stabilisierung des Muskeltonus
  • Ruhigere Bewegungsführung
  • Verbesserte Rumpfkontrolle

07

Sensomotorisches Training

Die unvorhersehbaren Bewegungsimpulse sprechen Gleichgewicht, Körperwahrnehmung und neuronale Verarbeitung gleichzeitig an – ohne bewusste Anstrengung und ohne „richtig“ oder „falsch“. Das macht das Training auch für Kinder mit sensorischen Besonderheiten oder Aufmerksamkeitsproblemen gut verträglich.

Weil viele Wiederholungen in kurzer Zeit möglich sind, entsteht ein hoher Entwicklungsreiz bei geringer Belastung – ein wesentlicher Vorteil gegenüber leistungsorientierten Übungsformen.

Beobachtete Wirkungen im Vergleich zu konventioneller Therapie

  • Bessere Körperwahrnehmung
  • Sicheres Gleichgewicht
  • Stabilere sensorische Verarbeitung

Erfolgsgeschichte

Wenn Therapie sich nicht wie Therapie anfühlt

Viele der Kinder, die zu uns kommen, haben Schwierigkeiten mit Gleichgewicht, Koordination oder Körperwahrnehmung. Manche wirken unruhig, andere unsicher. Einige verlieren schnell die Motivation, weil klassische Übungen für sie zu anstrengend, zu monoton oder zu leistungsorientiert sind. Gerade Kinder mit Aufmerksamkeitsproblemen oder sensorischen Besonderheiten reagieren sensibel auf Überforderung.

Daraus wurde für uns eine zentrale Frage: Wie können wir Motorik fördern, ohne Druck aufzubauen? Wie erreichen wir das Nervensystem, ohne das Kind ständig korrigieren zu müssen?

Was uns an srt zeptoring® überzeugt hat, war der Ansatz, Bewegung nicht zu erklären, sondern entstehen zu lassen. Während die Kinder auf dem Gerät stehen, reagiert ihr Körper automatisch auf die sanften, wechselnden Bewegungsimpulse. Gleichgewicht, Koordination und neuronale Verarbeitung werden gleichzeitig angesprochen – ohne bewusste Anstrengung, ohne „richtig“ oder „falsch“.

Für die Kinder fühlt sich die Therapie nicht wie Training an: Sie stehen, sie spüren, sie reagieren – oft ganz intuitiv. Der Körper lernt, ohne dass das Kind das Gefühl hat, bewertet zu werden. Bewegung wird wieder etwas Natürliches und Entspanntes.

Eltern berichten von besserer Körperkontrolle, mehr Selbstvertrauen und häufig auch von verbesserter Konzentration – nicht, weil ein Symptom gezielt bearbeitet wurde, sondern weil sich die gesamte sensorische Verarbeitung stabilisiert. Hinzu kommt die emotionale Komponente: Kinder gehen gerne auf das Gerät, es macht sie neugierig. Diese positive Erfahrung wirkt oft über die Therapie hinaus – in Schule, Alltag und Spiel.

Die Anwendung ist sicher, klar strukturiert und für unterschiedliche Altersgruppen geeignet. Sie ergänzt bestehende therapeutische Konzepte sinnvoll, ohne sie zu ersetzen oder komplizierter zu machen. Für uns war die Integration eine pädagogisch-therapeutische Entscheidung: für eine Kindertherapie, die das Nervensystem respektiert und Kindern erlaubt, sich in ihrem eigenen Tempo zu organisieren – spielerisch, sicher und nachhaltig.

Julia BrinkmannInhaberin, Bewegbar – Praxis für Ergotherapie und Praxis für Prävention

Häufige Fragen

Pädiatrie & stochastische Resonanz

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Ab welchem Alter kann srt zeptoring® bei Kindern eingesetzt werden?

Es gibt spezielle Therapieprogramme, die gemeinsam mit Kindertherapie-Zentren für Kinder und Kleinkinder entwickelt wurden. Die Anwendung ist für unterschiedliche Altersgruppen geeignet; Intensität und Programmwahl werden immer therapeutisch bzw. ärztlich auf das Kind abgestimmt.

Bei welchen pädiatrischen Indikationen wird die stochastische Resonanztherapie eingesetzt?

Klinisch eingesetzt wird sie unter anderem bei Hyperaktivität, emotionalen und kognitiven Defiziten, Autismus, Schädel-Hirn-Trauma und Paresen, infantiler Zerebralparese mit Spastik oder Athetose sowie im sensomotorischen Training.

Warum wirkt die Therapie bei Kindern ohne aktive Mitarbeit?

Die unvorhersehbaren, mehrdimensionalen Bewegungsimpulse lösen reflektorische Muskelaktivierungen aus. Das Nervensystem wird damit unabhängig von der Willkürmotorik trainiert – das Kind muss keine Übung verstehen, ausführen oder korrigieren.

Welche Ziele verfolgt die Therapie in der Kinder- und Jugendtherapie?

Unterstützung der kognitiven Entwicklung, Training von Gleichgewicht und Wahrnehmung, Detonisierung und Spastikreduktion, Verbesserung der Koordination, Dehnung und Kontrakturreduktion sowie Muskelaufbau, Rumpfkontrolle und Körperhaltung.

Ersetzt srt zeptoring® die bestehende Kindertherapie?

Nein. Die Anwendung ergänzt bestehende ergo-, physio- und sprachtherapeutische Konzepte und schafft durch die neuromuskuläre Vorbereitung häufig bessere Voraussetzungen für nachfolgende Übungen wie Gangtraining oder Alltagsaktivitäten.